Welock A91 im Test: Haustür öffnen per Gesicht – wie gut funktioniert das wirklich?

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Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine


Markttrend und -umfeld

Der Heimweg mit schwer bepackten Einkaufstaschen bei strömendem Regen gehört zu jenen Alltagssituationen, in denen die zeitraubende Suche nach dem Schlüsselbund in Jacken- oder Handtaschen als besonders störend empfunden wird. Während digitale Zutrittssysteme seit Jahren im privaten Wohnbereich Einzug halten und Schlösser per Smartphone, Fingerabdruck oder PIN-Code entriegeln, führt der technische Fortschritt nun zur nächsten Entwicklungsstufe. Der Hersteller Welock erweitert sein Portfolio um das Modell A91, ein automatisches Türschloss, das den schlüssellosen Zugang biometrisch über eine dreidimensionale Gesichtserkennung ermöglichen soll. Wer im System authorisiert vor die Haustür tritt, wird von der integrierten Kamera erfasst und erhält ohne jede physische Berührung unmittelbaren Zutritt zum Gebäude. Dieses Konzept verspricht einen enormen Zugewinn an Komfort für Familien, Vermieter und regelmäßig eintreffende Dienstleister. Ob das System die Werbeversprechen der Marke im rauen Praxisalltag einlösen kann und an welchen Stellen die Hardware sowie die Software an ihre Grenzen stoßen, zeigt dieser umfassende und sachliche Testbericht.

Herstellerbild – Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: Welock

Produktdesign und Systemarchitektur des Welock A91

Das Modell A91 hebt sich konstruktiv deutlich von einfacheren Türschlossantrieben ab, die lediglich als Motoraufsatz auf einen bestehenden Schlüssel an der Türinnenseite aufgesteckt werden. Welock setzt stattdessen auf ein integriertes Zutrittssystem, das den vorhandenen Euro-Profilzylinder der Tür vollständig ersetzt. Der physische Aufbau gliedert sich in eine motorisierte Inneneinheit mit Schließknauf, einen passgenauen Zylinderkörper aus Messing und eine markante Außenplatte. Diese Außeneinheit aus einer Edelstahl- und Aluminiumlegierung beherbergt das optische Kameramodul für die biometrische Erkennung, ein beleuchtetes Tastenfeld für PIN-Eingaben sowie ein Lesefeld für RFID-Karten.

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine

Neben der biometrischen Gesichtserkennung stellt das System eine Vielzahl alternativer Entsperrmethoden bereit. Die Entriegelung kann wahlweise über die optische Gesichtsüberprüfung, durch Eingabe eines Zahlencodes, per NFC- beziehungsweise RFID-Karte, über die Smartphone-App per Bluetooth, mittels Sprachbefehl sowie ganz klassisch über einen mechanischen Notschlüssel oder den innenliegenden Drehknauf erfolgen. Das Gerät fungiert somit als flexibles Zugangssystem, das unterschiedlichen Nutzertypen individuelle Wege in das Objekt eröffnet.

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine

Kompatibilität, Abmessungen und mechanische Voraussetzungen

Vor dem Erwerb eines elektronischen Schließzylinders ist eine genaue Überprüfung der mechanischen Gegebenheiten an der Haustür unerlässlich. Der Welock A91 ist speziell für Türen mit einem genormten Euro-Profilzylinder ausgelegt. Die Zylinderabmessungen betragen in der Basisversion 30 mm auf der Innenseite und 40 mm auf der Außenseite. Über einen verstellbaren Mechanismus lässt sich das Innenmaß im Bereich von 30 bis 60 Millimetern und das Außenmaß im Bereich von 40 bis 60 mm flexibel anpassen. Damit deckt das Schloss gängige Türstärken in einem Spektrum von etwa 50 bis 100 mm ab.

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine

Potenzielle Käufer müssen neben der reinen Türstärke auch das Dornmaß, die Beschlagtiefe und die Leichtgängigkeit der vorhandenen Schlossmechanik analysieren. Ein automatischer Schlossantrieb ist zwingend darauf angewiesen, dass sich Riegel und Falle ohne spürbaren mechanischen Widerstand bewegen lassen. Klemmen die Türblätter oder muss die Tür beim Abschließen kräftig angezogen werden, stößt der integrierte Elektromotor rasch an seine Grenzen. Eine erhöhte mechanische Reibung führt zu einem beschleunigten Verschleiß der Getriebeteile und reduziert die Akkulaufzeit drastisch.

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine

Unboxing, Lieferumfang und Vorbereitung

Beim Auspacken der Schachtel zeigt sich eine saubere und stoßfeste Verpackung aller Systemkomponenten. Der Basislieferumfang umfasst den modular verstellbaren Schließzylinder, die Frontplatte mit Kameramodul, mehrere RFID-Chipkarten, Montagewerkzeuge wie Inbusschlüssel und Schraubendreher sowie eine mehrsprachige Bedienungsanleitung. Die mechanischen Bauteile vermitteln durch ihre Edelstahloptik und ihr spürbares Gewicht einen wertigen Eindruck.

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine

Ein wesentliches Detail betrifft die Energieversorgung.  Der Hersteller legt dem Standardpaket die erforderlichen Lithium-Ionen-Akkus sowie ein passendes Ladegerät bei. Denn ohne vier dieser Energiespeicher des spezifischen Typs 18500 ist das Schloss nicht betriebsbereit. 

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine

Installation und digitale Inbetriebnahme

Die Montage des Welock A91 gestaltet sich in der Praxis als erfreulich unkompliziert und lässt sich ohne bauliche Veränderungen, Bohrungen oder das Verlegen von Stromkabeln durchführen. Nach dem Lösen der seitlichen Stulpschraube wird der bestehende Euro-Profilzylinder aus dem Türschloss herausgezogen. Anschließend schiebt man den Zylinder des A91 in die Schlosstasche ein und verschraubt ihn mit der Fixierungsschraube im Rahmen. Der Innen- und Außenknauf werden daraufhin mithilfe der beigelegten Werkzeuge an die jeweilige Türblattdicke angepasst und fixiert. Die mechanische Selbstmontage ist selbst für handwerklich ungeübte Personen innerhalb von zehn bis fünfzehn Minuten bewältigbar.

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine

An die physische Installation schließt sich die digitale Ersteinrichtung über die Welock-App an, die kostenlos für die Betriebssysteme Android und iOS bereitsteht. Für den Kopplungsvorgang erfordert das System eine aktive Bluetooth-Verbindung sowie die Freigabe der Smartphone-Standortdienste. Die Einbindung des Schlosses erfolgt durch das Scannen eines QR-Codes oder die direkte Eingabe der spezifischen Geräte-ID. Aus messtechnischer Sicht empfiehlt es sich, das Einrichten von Zugangs-PINs, RFID-Karten und Administratorrechten bequem am Schreibtisch vorzunehmen, bevor der Zylinder endgültig in die Tür eingebaut wird.

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine

Praxistest: Biometrische Gesichtserkennung und Entsperrmethoden

Das zentrale Verkaufsargument des Welock A91 ist seine dreidimensionale Gesichtserkennung. Der Hersteller gibt für das Kamerasystem einen funktionalen Distanzbereich von 30 bis 120 Zentimetern an, wobei ein Abstand von rund 50 Zentimetern vor dem Sensor als ideal beschrieben wird. Im Alltagscheck reagiert die Kamera zügig auf herantretende Personen. Wird die registrierte Person im korrekten Erfassungsbereich erkannt, benötigt die Elektronik meist nur etwa zwei bis drei Sekunden für die Authentifizierung und die anschließende Schaltauslösung. Das berührungslose Entriegeln bietet insbesondere beim Betreten des Hauses mit vollen Händen einen spürbaren Mehrwert.

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine

Dennoch offenbart die Praxiserprobung Schwächen in der Softwarelogik und der Hardwareansteuerung. Bei Tests an spezifischen Türaufbauten zeigte das Testgerät ein fehlerhaftes Schaltverhalten, bei dem die erste Gesichtserkennung das Schloss zunächst verriegelte und erst ein zweiter Erkennungsvorgang das gewünschte Entriegeln auslöste. Dies liegt an der fehlenden Abstimmung zwischen der Motordrehrichtung und der mechanischen Ausrichtung der Tür. Der Welock-App fehlt aktuell eine leicht zugängliche Einstellung zur Kalibrierung oder Umkehrung der Drehrichtung für rechts- oder linksanschlagende Türen. Dies verdeutlicht, dass die biometrische Erkennung nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern stets im Zusammenspiel mit der mechanischen Türgeometrie funktionieren muss.

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine

Automatisches Verriegeln und Sicherheit im Alltag

Ein weiteres funktionelles Merkmal des A91 ist die automatische Verriegelung. Sobald die Tür geschlossen wird, fährt der integrierte Motor den Schließriegel aus, um das Objekt zuverlässig zu sichern. Diese Automatik beseitigt das weit verbreitete Unsicherheitsgefühl, beim Verlassen der Wohnung das Abschließen vergessen zu haben.

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Aus sicherheitstechnischer Sicht muss jedoch strikt zwischen einem Verriegelungsbefehl des Motors und einer tatsächlichen Türzustandsüberwachung unterschieden werden. Die Schloss-Elektronik registriert zwar das Ausfahren des Riegels, kann jedoch ohne zusätzliche Sensorik nicht feststellen, ob das Türblatt wirklich vollständig fluchtend im Rahmen sitzt. Steht die Tür spaltbreit offen und der Motor fährt den Riegel aus, bleibt das Gebäude ungesichert. Um eine verlässliche Überwachung des realen Türzustands zu gewährleisten, bietet der Hersteller einen optionalen Türsensor an, dessen Einsatz für eine lückenlose Zutrittskontrolle dringend zu empfehlen ist.

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Vernetzung, Fernzugriff und Smart-Home-Anbindung

Die digitale Administration des Schlosses erfolgt über die Smartphone-Applikation. Hierüber lassen sich neue Nutzerprofile anlegen, zeitlich begrenzte Zutrittsrechte vergeben und detaillierte Zutrittsprotokolle auslesen. Während der Funktionsumfang die grundlegenden Erfordernisse erfüllt, präsentiert sich die Benutzeroberfläche optisch schlicht und in Teilen wenig elegant. Zudem verlangt der Herstellungsbetrieb für die Nutzung der App eine verpflichtende Registrierung unter Angabe einer E-Mail-Adresse oder Telefonnummer.

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine

In der Basisausstattung stellt der A91 Verbindungen ausschließlich lokal über Bluetooth her. Wer das Schloss aus der Ferne steuern, Push-Benachrichtigungen bei Türöffnungen erhalten oder den Schließzustand von unterwegs abfragen möchte, benötigt das separat erhältliche Gateway Wifibox3. Diese Bridge wird per USB-C oder Ethernet mit Strom und Netzwerk versorgt und stellt die Verbindung zwischen dem Bluetooth-Schloss und dem Internet her. Eine Wifibox3 kann bis zu acht Welock-Schlösser verwalten und erreicht unter günstigen Bedingungen eine Bluetooth-Reichweite von bis zu zehn Metern. Über das Gateway wird das Smart Lock zudem mit Sprachassistenten wie Amazon Alexa, der Smart-Home-Plattform Home Assistant sowie kompatiblen Gebäude-Gegensprechanlagen verknüpft.

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine

Energieversorgung, Akkulaufzeit und Notfalloptionen

Das Energiekonzept des Welock A91 basiert auf insgesamt vier wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akkus des Typs 18500. Die Stromversorgung ist physisch aufgeteilt: Zwei Akkus befinden sich im Außengehäuse zur Speisung des Kameramoduls und der Bedienelemente, während zwei weitere Akkus im inneren Schlosskörper für den Motorantrieb zuständig sind. Wie erwähnt gehören Akkus und Ladegeräte nicht zum Standardlieferumfang.

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine

Der Hersteller macht keine verbindlichen Angaben zur durchschnittlichen Akkulaufzeit in Monaten, da der Energieverbrauch stark von der Nutzungshäufigkeit der Gesichtserkennung, den Umgebungstemperaturen und den Funkverbindungen abhängt. Sinkt die Akkuspannung unter einen kritischen Schwellenwert, warnt das Schloss rechtzeitig durch optische und akustische Signale. Sollten die Batterien dennoch einmal vollständig entladen sein, befindet sich an der Außenseite ein hinter einer Gummiabdeckung verborgener Micro-USB- beziehungsweise USB-C-Anschluss. Über diesen lässt sich das Schloss per Powerbank mit Notstrom versorgen, um den Zugang freizugeben. Zudem liegt dem Lieferumfang ein physischer mechanischer Notschlüssel bei, wodurch ein manuelles Aufschließen auch bei einem vollständigen Elektronikausfall gewährleistet bleibt.

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine

Datenschutz, Speicherort und Witterungsbeständigkeit

Die Nutzung von biometrischen Gesichtsscannern im Eingangsbereich eines Wohngebäudes erfordert eine kritische Betrachtung des Datenschutzes und der Systemsicherheit. Positiv sticht hervor, dass Welock die Speicherung der hochsensiblen Biometriedaten lokal gelöst hat. Alle Gesichtsvorlagen sowie die nutzerspezifischen Zugriffsprofile werden ausschließlich auf dem internen Gerätespeicher des Schlosses gesichert und nicht auf Cloud-Server übertragen. Dies schützt die biometrischen Daten vor Hackerangriffen auf externe Serverinfrastrukturen. Die Datenübertragung nutzt dabei bankenübliche Verschlüsselungsstandards wie AES und MD5.

Unabhängig von der lokalen Datenspeicherung erfasst die Smartphone-App gemäß den Datenschutzrichtlinien des Herstellers gerätebezogene Daten, IP-Adressen, Standortinformationen und Systemprotokolle beim Betrieb des Nutzerkontos. Hinsichtlich der physischen Einbruchhemmung bietet der A91 ein solides Gehäuse aus Metalllegierungen sowie eine IP65-Zertifizierung, welche Schutz gegen Staub und Strahlwasser bescheinigt. Für das Schloss selbst liegt jedoch nach aktuellem Kenntnisstand keine offizielle Prüfung oder Zertifizierung durch anerkannte Sicherheitsinstitute wie VdS vor. Eigenheimbesitzer, deren Gebäudeversicherung streng spezifizierte Sicherheitsklassen für Türzylinder vorschreibt, sollten die Kompatibilität des Schlosses mit ihren Versicherungspolicen vor dem Einbau genau klären.

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine
Technische EigenschaftSpezifikation / Wert
ProduktbezeichnungWelock A91 Automatisches Smart Lock mit Gesichtserkennung
Hersteller / MarkeWelock
ModellreiheA91 / A91-Faceplate Series
HauptfunktionSmartes Türschloss mit automatischer Verriegelung und Gesichtserkennung
Biometrische Erkennung3D-Gesichtserkennung (Face Recognition)
Erfassungsabstand30 cm bis 120 cm (ca. 50 cm empfohlen)
EntsperrmethodenGesichtserkennung, RFID-Karte, App-Steuerung, Sprachsteuerung, Mechanischer Schlüssel
Automatisches VerriegelnJa (Automatisches Schließen nach dem Türwurf/Schließen)
Mechanischer Not-SchlüsselJa (Notfall-Schlüsselbackup vorhanden)
NotstromversorgungJa (Micro-USB / USB-C Notstromanschluss bei leeren Batterien)
BenutzerverwaltungÜber die offizielle Welock Smartphone-App verwaltbar
Speicherort (Biometrie)Lokale Speicherung der Gesichtserkennungs- und Benutzerdaten im Gerät
App-KompatibilitätWelock App (iOS und Android)
Konnektivität (Nahbereich)Bluetooth (integriert)
Fernzugriff & WLANOptional via Welock WiFiBox3 Gateway (separat erhältlich)
SprachsteuerungUnterstützt Amazon Alexa (über WiFiBox3 Gateway)
Smart-Home-IntegrationKompatibel mit Home Assistant (über WiFiBox3 Gateway)
Schnittstelle / IntercomUnterstützt Gegensprechanlagen-Integration (über WiFiBox3 - optional und nicht im Lieferumfang)
VerschlüsselungBankenübliche Datenverschlüsselung (AES / MD5 Standards)
SicherheitszertifizierungRegelmäßige interne und externe Sicherheitsprüfungen
Stromversorgung (Art)Wiederaufladbare Lithium-Ionen-Akkus (4 x 18.500 Zellen insgesamt)
Batterieaufteilung2 Akkus im Bedienteil/Gesichtserkennungs-Panel, 2 Akkus im Schlosskörper
Akkuladung / LadegerätAkkus und Ladegeräte im Standard-Lieferumfang separat erhältlich
BatteriewarnungFrühzeitige optische und akustische Warnung bei niedrigem Akkustand
Schloss-Zylinder-TypEuropäisches Profil (Euro-Profilzylinder-Struktur)
TürkompatibilitätGeeignet für Standard-Türen mit Euro-Profil
Unterstützte TürstärkeVariabel anpassbar (z. B. 50 mm bis 100 mm je nach Zylindervariante)
Zylinder-VerstellbarkeitAußen- und Innengriff modular verstellbar bzw. erweiterbar
WetterbeständigkeitIP65 Schutzart (staubdicht und strahlwassergeschützt)
EinsatzbereichAußentüren und Innentüren (wetterfeste Frontplatte)
MontageartDIY-Installation (Selbstmontage in ca. 20 bis 60 Minuten)
GehäusematerialHochwertige, robuste Metall- und Kunststofflegierung
Farbe / DesignModernes, elegantes Schwarz / Silber Finish
BetriebstemperaturAusgelegt für Standard-Außentemperaturen im Wohnbereich
Lieferumfang (Basis)Welock A91 Smart-Lock-Zylinder, Frontplatte mit Kamera, Montagezubehör, Anleitung
Zubehör (optional)Welock WiFiBox3 (Gateway für WLAN & Alexa), zusätzliche RFID-Karten
GarantieHerstellergarantie gemäß den Richtlinien von Welöock
ZielgruppePrivathaushalte, Familien, Vermietungen, Ferienwohnungen und Büros
Preis:269 Euro Herstellershop [LINK]

Preise, Zubehör und Marktvergleich

Die Anschaffungskosten des Welock A91 verlangen eine transparente Differenzierung zwischen der Basishardware und dem notwendigen Zubehör. Das Grundpaket Welock A91 Faceplate inklusive des Euro-Profilzylinders wird aktuell zu einer Unverbindlichen Preisempfehlung von 269,00 Euro vertrieben. Als reines Ersatzteil listet der Hersteller die einzelne A91 Faceplate für 190,00 Euro.

Welock A91 mit Faceplate Series – Bildnachweis: TestMagazine

Soll das Zutrittssystem vollumfänglich genutzt werden, erhöhen sich die Ausgaben spürbar. Für das WLAN-Gateway Wifibox3 fallen weitere 99,00 Euro an. Der Zusatzsensor zur Überwachung des Türzustands schlägt mit 16,99 Euro zu Buche. Hinzu kommen die Anschaffungskosten für vier Lithium-Ionen-Akkus des Typs 18500 nebst Ladegerät. Für ein komplett ausgestattetes System mit Fernzugriff und Sensorik ergibt sich somit ein Gesamtwert von etwa 385,00 Euro.

Im Modellprogramm von Welock besetzt der A91 damit das obere Preissegment. Ältere oder vereinfachte Schließzylinder der Marke, wie das Modell Touch41 mit integriertem Fingerabdruckscanner, werden derzeit für rund 150,00 bis 189,00 Euro angeboten. Der Zylinder U81 liegt bei 249,00 Euro. Der Preisaufschlag des A91 ergibt sich somit im Wesentlichen aus der aufwendigeren Kameratechnik für die biometrische Gesichtserkennung und dem automatischen Riegelantrieb.

 

Testurteil: Gut – 1,9 Test 08/2026

Gesicht statt Schlüssel: Ist das die Zukunft des Haustürschlosses?

Der Welock A91 präsentiert sich im Test als innovatives und komfortables Zutrittssystem, das den Alltag durch schlüssellosen Zugang spürbar erleichtert. Die berührungslose Gesichtserkennung arbeitet im Regelbetrieb schnell und erweist sich gerade beim Nach-Hause-Kommen mit belegten Händen als echter Gewinn. Die lokale Speicherung der Gesichtsmerkmale auf dem Gerät ist aus Sicht des Datenschutzes vorbildlich umgesetzt. Dank der Vielzahl an Ausweichmöglichkeiten wie PIN-Code, RFID-Karten, Bluetooth-App und mechanischem Notschlüssel bleibt der Zutritt zum Gebäude in jeder Situation gesichert.

Punktabzüge gibt es für die Unzulänglichkeiten in der Softwareabstimmung. Die Notwendigkeit der separat erhältlichen Wifibox3 für jegliche Smart-Home-Einbindung sowie kleinere Schwächen bei der Drehrichtungskalibrierung in der App – hier wird welock sicherlich nachbessern – verhindern ein makelloses Gesamtergebnis. Für technikbegeisterte Hausbesitzer, Mietwohnungen oder geschützte Eingangsbereiche stellt der Welock A91 dennoch ein überaus praktisches und modernes Upgrade dar, sofern keine versicherungstechnischen VdS-Anforderungen erfüllt werden müssen.

 

Welock A91 mit Faceplate Series - 2026

 

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