Zgemma H7S V2 – Die heimliche HD51 Fortsetzung im Test

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Der Relaunch der beliebten Zgemma H7S (V2) im Einzeltest – Bildnachweis: TestMagazine

 

Die beliebte Zgemma Model H7 – seit 2017 auf dem Markt – erhielt Ende 2022 noch mal ein Upgrade auf die Version V2. Trotz der bereits vorgestellten neueren Modelle der Serien 8, 9, 10 und 11 hat der Receiverspezialist Zgemma einen Receiver der Baureihe 7, der verschiedene Tuner kombiniert und gleichzeitig übert eine 4K-Auflösung verfügt und zudemauf dem Enigma2 Linux-System basiert, aktualisiert. DIe Neuauflage erhielteine sehr nützliche Erweiterung um einen von außen zugänglichen HDD-Slot , auf der Rückseite. Grundsätzlich ist die Zgemma H7S, abgesehen vom fest verbauten DVB-C/T2 Tuner, baugleich mit der beliebten HD51 4K-Box, welche leider nicht mehr erhältlich ist. All diejenigen die auf einen passenden Enigma2-Receiver mit CI+ Funktionalität, Kodi etc. gewartet haben, könnte dies die H7S V2 das passende Angebot sein. Wir haben den Zgemma H7S V2 einem Test unterzogen und sind sehr gespannt, wie die Box sich in der Praxis schlägt.

 

Box hat 3 Tuner fix verbaut
 

Der Receiver ist in einem schwarzen Gehäuse mit den Maßen 260x115x50 mm untergebracht. Ausgestattet ist die Box mit Combo-Tunern, wobei es zwei DVB-S2X-Satellitentuner und einen DVB-T2/C-Hybridtuner für terrestrisches Fernsehen oder Kabel gibt. Dies ist eine tolle und zugleich seltene Variante, dass in einem Receiver neben einem doppelten Satellitentuner auch ein terrestrischer vorhanden ist.
Im Gegensatz zu den Receivern mit schmalen Formfaktor der letzten Zeit wie zum Beispiel bei den Zgemma-Modellen H8.2, H9.2H, H9.2S und H11S, ist der HD72 in einem großen Gehäuse untergebracht. Der Receiver verfügt über einen ARM Brahma 15 Prozessor mit 1.700 MHz und einen BCM7251S SoC. Der Arbeitsspeicher des Empfängers beträgt 1 GB (DDR 3), und der Flash-Speicher ist mit 4 GB eMMC NAND) dimensioniert.

An der Front des Receivers befindet sich auf der linken Seite eine vierteilige 7-Segment-LED-Anzeige mit dem Logo des Herstellers AirDigital in derselben Farbe, während sich auf der rechten Seite unter der Abdeckung ein Steckplatz für eine Karte, ein Steckplatz für ein Modul und eine Taste zum Ein- und Ausschalten des Receivers befinden. Auf der Rückseite des Receivers befinden sich Eingänge für drei Tuner (zwei DVB-S2X-Tuner und ein DVB-T2/C-Tuner), ein AV-Anschluss, ein S/PDIF-Anschluss für den digitalen Audio-Ausgang, ein HDMI-Anschluss, drei USB-Anschlüsse (einer in der Version 3.0 und zwei in der Version 2.0), ein Gigabit-LAN-Anschluss, eine Strombuchse (Klinke) für das externe Netzteil, ein Netzschalter und ein SATA-HDD/SSD-Steckplatz.  

 

Fernbedienung Zgemma H7S – Bildnachweis: TestMagazine


Konnektivität
 

Der Receiver wird über ein LAN-Kabel mit dem Netzwerk verbunden. Leider verfügt der Receiver über kein integriertes WiFi, aber es ist möglich, ihn mit einem zusätzlichen WiFi-Adapter an ein Netzwerk und drahtlos anzuschließen. Es ist schade, dass WiFi nicht integriert ist, viele andere schwächere Modelle dieses Herstellers haben es. Dafür gibt es aber 3 USB-Anschlüsse, einen Kartensteckplatz und einen Steckplatz für ein Modul.

Die 4K-BOX H7S von Zgemma ermöglicht es dem Nutzer, ultrahochauflösende Inhalte zu empfangen und im 2160p-Format an den Fernseher weiterzugeben. Und das für ungefähr 150 Euro! Nicht mehr In Anbetracht der gebotenen Performance – aber aufgrund der stimmigen Konfiguration – ein extrem gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Die H7S verfügt über eine Enigma2-Firmware und einen performanten BCM-Prozessor mit zwei Arm-Kernen. Der Receiver kann H.264 und H.265 codierte Inhalte darstellen und sie durch den HDMI-Anschluss in 2.160p an Ultra HD Fernseher ausgeben. Auf diese Weise können auch Videos von YouTube in 4K wiedergegeben werden. Basierend auf dem Linux-Betriebssystem Enigma2 erhält man einen vollwertigen Twin-PVR, der inklusive Festplattenslot zum optionalen Einbau eines 2,5-Zoll-Speichers geliefert wird. Rechts an der Front sind hinter einer Klappe Kartenleser und ein CI-Schacht zu finden. Wer USB-3.0 mit höherer Geschwindigkeit bevorzugt, findet Zugang an der Rückseite des Kästchens – neben einer zweiten USB-2.0 Buchse.

Es ist kein Wunder, dass Linux Sat-Receiver sich einer stetig steigenden Beliebtheit erfreuen. Sie bieten enorme Vorteile, da sie durch ihre Flexibilität – ähnlich wie bei einem Smartphone – sich über individuelle Anpassungen schier grenzenlos erweitern lassen. Dies sind Funktionen die häufig weit über den digitalen Empfang von digitalen TV hinaus gehen. Es gibt in den letzten Jahren einen eindeutigen Trend unter den TV-Empfängern hin zu Geräte mit embedded Linux-Betriebssystemen, die deutlich mehr beherrschen als das bloße Fernsehbild zu decodieren und sich sehr weitgehend an die unterschiedlichsten spezifischen Erfordernisse anpassen lassen. In dieser Kategorie gibt es inzwischen viele Modelle von diversen Herstellern und unterschiedlichen Leistungsklassen. Populär sind die Boxen v.a. durch Vorreiter in diesem Bereich von Mutant, Xtrend, Nemesis, VU+, Gigablue und v.a. durch die diversen Dreambox-Varianten. Um die Vorteile von Linux-Boxen auszureizen bedarf es seitens des Nutzer einer gewissen Beschäftigung mit den Möglichkeiten. Zudem ist das Softwareangebot stetig in Bewegung.

Die H7S von Zgemma bietet ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis – bei gleichzeitig hoher Qualität und guter Treiberunsterstützung. Um eine Linux-Box auszureizen bedarf es der Einbindung in das heimische Netzwerk per LAN oder alternativ ggf. auch per WLAN. Je nach Hersteller-Modell gibt es mehr als eine alternative Option gegenüber dem Image, das werkseitig aufgespielt wurde. Im Netz haben sich dazu diverse Foren gebildet auf denen sich Nutzer über Tools und Software für Linux-Empfänger informieren können. Ob alle Optionen sinnvoll sind und der Nutzer die sich ergebenden Möglichkeiten wirklich benötigt, steht auf einem anderen Blatt. Die Bedienung von Receivern mit Linux-Betriebssystem hat sich deutlich verbessert. Die Software wurde immer weiter entwickelt und optmiert. Die H7S inkl. der V2 erfreut sich in diversen Foren einer großen Beliebtheit. Dieser Zuspruch läßt einen guten Support seitens der freien Entwickler erwarten.

 

Der Relaunch der beliebten Zgemma H7S (V2) im Einzeltest – Bildnachweis: TestMagazine

 

Unboxing

Die Box ausgepackt, waren wir erst mal positiv überrascht das sogar ein kleines Handbuch in Englisch mit dabei ist. Das Handbuch steht auch online auf der Herstrellerseite zum Downlaod als PDF bereit. Alles notwendige zur initialen Erst-Inbetriebnahme ist im Lieferumfang: Zubehör wie HDMI Kabel, Fernbedienung (allerdings ohne 2 notwendige AAA-Batterien) sowie ein externes Netzteil.

   

Lieferumfang Zgemma H7S (V2) – Bildnachweis: TestMagazine

 

 

Lieferumfang

  • Zgemma H7s V2 Box
  • Anleitung Englisch
  • Fernbedienung (ohne Batterien)
  • Externes Netzteil
  • HDMI Kabel

    

Anschlüße Zgemma H7S V2 – Bildnachweis: TestMagazine

 

Inbetriebnahme

Wir haben die H7S nach Anschluss von HDMI, Sat und Netzteil eingeschaltet und einen kompletten Neustart gemacht. Der TV empfängt UHD-Signale der H7S über HDMI 2.0. Die Installation der H7S V2 geht schnell von statten, sie ist bereits werkseitig mit einer OpenATV-Firmware bestückt. Der komplette Bootvorgang dauerte nur extrem kurze 20 Sekunden – bis Bild und Ton erschienen. Ein GUI-Restart dauerte nur 8 Sekunden bis Bild und Ton wieder da waren. Einer der größten Nachteile – die extrem langen Bootzeiten von Linuxreceivern wird damit obsolet. Die von uns verbaute SDD (nicht im Lieferumfang) ist komplett geäuschlos und ragt hinten über das Gehäuse-Ende hinaus. Unter Verwendung einert SDD oder einer externer USB-3.0-Festplatten sind auch mehrere parallele Aufnahmen in HD kein Problem. Die Harwareplattform ist hierfür performant genug.

Positiv ist die performante über das Netzwerk übertragene Datenrate von ungefähr 80 MB/s (Netzwerkfreigaben oder FTP) von/zum PC.

 

SATA-SDD (nicht im Lieferumfang) im knapp bemessenen Schacht der Zgema H7S – Bildnachweis: TestMagazine

 

HDD-Slot

Der Unterschied der HD72 V2 zum Vorgänger läßt sich daran erkennen, dass man keine 2,5″ HD mehr einbauen kann. Hierzu musste immer aufwändig das Gehäuse aufgeschraubt werden. Statt dessen gibt es hinten einen Einschub-Slot. Aber Achtung, hier passen lediglich 6-7 mm dicke Laufwerke hinein, was der typischen Dicke einer SATA-SSD entspricht. Viele 2,5 Zoll Festplatten passen nicht mehr rein. Zudem ragt hintern die Hälfte der H/SDD aus dem Gehäuse. Uns hat dies nicht gestört und wir freuten uns am Vortteil des schnellen externen SDD-Wechsel.

 

Fernbedienung Zgemma H7S – Bildnachweis: TestMagazine


Fernbedienung
 

Die Fernbedienung liegt gut in der Hand, hat ein durchdachtes Layout und verfügt über einen guten Druckpunkt. So günstig die Box aufgebaut ist so wertig und schwer liegt die Fernbedieung mit gutem Schwerpunkt in der Hand. Hier ist die Box deutlich besser als ihr Vorbild HD51 von Mutant. Zgemma verwendet seine Universalfernbedienung für alle seine Modelle, was aus der Sicht des Benutzers, der sich an dieses Modell gewöhnt hat und den Receiver gegen einen neuen des gleichen Herstellers austauscht, erstmal nichts einzuwenden ist. Die Fernbedienung ist groß deimensioniert und funktioniert gut. Im oberen Teil befinden sich die Zifferntasten, darunter die Navigationstasten. In der Mitte befinden sich Tasten zum Wechseln der Kanäle und der Lautstärke sowie eine Taste für den Zugriff auf das Hauptmenü. Im unteren Teil der Fernbedienung befinden sich Tasten für den Videotext, zum Einstellen von Untertiteln und Audioeinstellungen, zum Umschalten von TV/Radio, RGB-Tasten und Tasten zum Navigieren durch aufgenommene Titel. Kurzum – alles ist gleich wie bei den anderen Zgemma-Modellen.
Die Navigation durch die Menü , Plugin´s, IPTV, SAt>IP usw. läuft alles extrem flüssig und performant. Hier kommt der schnelle Prozessor mit über 12.000 Mips zum Tragen. Das Bild in HD sowie in SD sind qualitativ extrem gut. Die Anschaffung dieser Box nicht nur aufgrund von 4K, sondern auch wegen ihrer Power und dej Möglichkeiten dank ihres Chipsatz interessant. Also auch ohne UHD-TV lohnt sich diese Box.

 

Zgemma H7S V2 mit SATA-HDD-Port – Bildnachweis: TestMagazine



Auf der Rückseite befinden sich neben dem Ethernet-Port, dem HDMI-Ausgang ein USB 2.0 auch ein USB 3.0-Port. Ein Ein-/Aus-Taster rastet jeweils mit guten druckpunkt ein. Der Receiver gefällt mit einer klar strukturierten und modernen Optik, Ist abere optiusch auch kein highlight. Via Embedded Linux-Betriebssystem ist die Enigma2-Box kompatibel zu den meisten populären Plugins. In Werksauslieferung ist bereits OpenATV installiert.

Im Gehäuse werkelt ein DVB-S2x-Tunerund TwinTuner von DVB C/T2-Empfängern. In der Nähe des Netzkabels befinden sich des weiteren eine 3,5 mm-Klinkenbuchse und ein Gigabit-Ethernet-Anschluss.
Die Set-Top-Box ist neben den beiden besagten zwei Plug-and-Play-Tunern außerdem mit einem CI-Plus-Kartenleser ausgestattet. Der Receiver hat einen Gigabit-LAN-Anschluss, eine rückwärtige USB-3.0-Schnittstelle und zusätzlich zwei USB-2.0-Port. Eine digitale Audio-Ausgabe ermöglicht der optische SPDIF Ausgang für Toslink-Kabel. Aufnahmen laufen über einen externen USB-Datenträger oder eine 2,5 Zoll SATA-Festplatte oder besser SDD, die von aussen eingesteckt werden kann.

Die H7S bietet eine schnelle Bild- und Videoverarbeitung sowie die Unterstützung eines erweiterten Video-Coding dank des BCM7521S DualCoire Chipsatzs mit Dualcore-Prozessor ARM Brahmas 15 Dual Core 1700 Mhz mit 12K DMIPS. Auch die Speicherausstattung kann sich sehen lassen: 8 MB Bootloader SPI Flash-Speicher werden ergänzt von 8 GB EEMC Nand Flash sowie 1 GB DDR3 Memory. Zwischen den unterschiedlichen Linux-Receivern der einzelnen Hersteller gibt es einige grundlegende technische Unterschiede, die hauptsächlich mit dem verwendeten Chipsatz zusammenhängen. Das Herz der Box verfügt – wenn auch nicht mehr taufrisch – immer noch über ein sehr leistungsstarken IP Settop Box SoC das für den Nutzer eine sehr reagible Medienerfahrung garantiert. Neben schnellen Umschaltzeiten sind dies v.a. eine flüssige Navigation.

 

OpenWEBIF-Frontend – Bildnachweis: TestMagazine

 

Software wird stetig optimiert

 


 

Die Zgemma H7S unterstützt die aktuellen Standards HDMI mit 4K 50/60p, HDCP 2.2, H.265, HEVC und sucht sowohl über Satellit als auch im Netzwerk nach 4K-Inhalten. Der Suchlauf arbeitet schnell und fand auf 19 Grad Astra auf Anhieb alle relevanten Kanäle. Sämtliche UHD-Sender und Teststreams liest er mit ein. Die Decodierung von Pay-TV-Inhalten mittels CI-Modul oder Kartenleser stellt kein Problem dar, sofern der Anbieter damit einverstanden ist.


Technische Daten Zgemma H7S V2
Gerät:E2 Linux 2xDVB-S2X Sat Receiver UHD; Free-to-Air Satelliten Receiver, EPG, PVR - Aufnahmefunktion auf Externe Festplatte
ASIN:B078ST6NV9
Tuner:Triple Tuner with:
2x DVB-S2x Tuner
1x DVB-T/T2/C Tuner Hybrid tuner built-in
Auflösung/Decoding:4K@60 fps 10-bit Decoding
CPU/SoC:ARM Brahma 15 Dual Core 1700Mhz
Stabile Treiber:QT Stalker als Addon
QT HBBTV als Addon
openATV 7.2 Support

More than 4.01x linux kernel
HardwareCPU: ARM Brahma 15 Dual Core 1700Mhz
​SoC: BCM7251S Dual Core Mainchipest
Features:Hardware-Multiboot
Linux Operating System
Multimedia plug-in supported
CVBS video mit R/L Audio
Spdif Optical Audio
USB3.0 and USB2.0
1 Gbit Ethernet Interface
Advanced EPG (Electronic Program Guide​
User-friendly linux Menu syste
Full automatic service scan
Various OSD skins supported​
​Various Channel Editing Programs​
Easy and fast software-upgrade via USB or Internet​
4-digit 7segment display LED
Low deep-standby power consumption under 1 W
Dhrystone-Benchmark:12K DMIPS
Display:4-stelliges 7-Segment LED
DecodingMPEG-2 / H.264 and H.265 Hardware Decoding
HD HEVC / H.265 2160p60 Main-10 multi-format decoder
Anschlüße:1 x Smartcad-Reader
1 x Common Interface slot (CI+ supportet)
1 x USB3.0 and 2 x USB2.0
SPDIF for digital bit stream out(optical)
Speicher:8 GB EMMC NAND Flash/ 1GB DDR3
TranscodingHEVC264/265
HDMI1 x Ausgang mit HDMI 2.0 a
DiSEqC:DiSEqC 1.0/​1.1/​1.2, USALS 1.3
HDDEinschub für 2,5 Zoll SDD mit einer Höhe von max. 6 mm: SSD nicht im Lieferumfang
Stromversorgung:Externes Netzteil: 12V 2.5A
Standby:Low deep-standby power consumption unter 1 W
Netzwerkanschluss1 Gbit Ethernet Interface
Batterien Fernbedienung2 AAA Batterien (nicht im Lieferumfang enthalten
Größe:;27 x 20.5 x 6.5 cm
Gehäuse:Korpus Metall;
Front Kunnststoff
Lieferumfang:1 x Zgemma H7S box
1 x Remote Controller
1 x Power Supply
1 x HDMI Cable
1 x User Manual
Bedienungsanleitung:Online: [LINK]
Preis:170,00 Euro (Stand 16.02.2020 EFE-Multimedia)

 

UHD-Empfang

   

Ultra High Definition (UHD) ist ein mittlerweile etabliertes Fernseh-Format, das viermal mehr Bildpunkte zeigt als das bisherige Full HD. Damit wirken die Bilder feiner aufgelöst, detaillierter aber auch vom farblichen Spektrum deutlich plastischer. UHD kommt nicht nur aufgrund der höheren Auflösung den natürlichen Sehgewohnheiten des Auges nochmals ein Stück näher, weswegen Fernsehen und Filme mit UHD auf den Betrachter authentischer wirken. Bildschirme der neuesten TV-Geräte mit UHD-Panel vermögen die hohe Bildpunktzahl im vollen Umfang darstellen. Sie verfügen über die Displayauflösung um das Bild eines UHD-Tuner oder 4K-Box um das zukünftige UHD-Fernsehen empfangen zu können. Auch bisherige Full-HD-TVs profitieren von UHD profitieren und natürlicher wirken. Der Grund: Häufig loten die Programmanbieter bei der Produktion wie auch bei der Übertragung das Full-HD-Qualitätspotenzial nicht komplett aus. Vergleicht man solche Bilder am TV mit Full HD von Blu-ray, kann man erkennen, dass die Fernseher durchaus höhere Qualität darstellen können. Erhalten sie UHD, wird die Qualitätslücke der Programmanbieter geschlossen, und die Bilder erfahren am TV-Schirm einen sichtbaren Qualitätsgewinn.

Das DVB-T2-HD Signal wird in Deutschland mit HEVC/H.265 komprimiert, einem Codec, der doppelt so effizient ist wie MPEG4/H.265. Zum Encoding bedarf es dann auch entsprechend viel Rechenpower. Für die H7S kein Problem. Auch der Kabel-Empfang stellte kein Problem dar.
 

Testurteil: Gut 1,8 – 12/2023

 

 

FAZIT: Top Box zum kleinen Preis!
 

Die technische Ausstattung der Zgemma H7S präsentiert sich im Test dennoch überaus überzeugend und sorgt für höchstes Sehvergnügen mit brillanten und kontrastreichen TV-Bilder von SD- über HD-bis hin zu Ultra-HD-Auflösung. Die E2-Box ist eine extrem potente Linux-Box zu einem erschwinglichen Preis. Der Linux-Satempfänger beherrscht die pixelstarke UHD-Auflösung sowie optional auch mit dem entsprechenden Tuner über das Antennfernsehen DVB-T 2 HD dank Unterstützung von 265/HEVC. Hinzu kommen raffinierte TV-Komfort-Extras und eine sehr bewährte Bedienung. Durch den vorhandenen CI-Plus Slot können mit dem richtigen Common Interface die verschlüsselten Privatsender im Freenet-TV-Paket empfangen werden. Zwei Sat -Tuner ergänzt von einem Cable/DVBT2- Tuner genügen für die meistzen Ansprüche. Eine SATA-SDD oder Festplatte kann eingesteckt werden . Alternativ kann auch extern via einer der rückseitigen USB-Ports Aufnahmen gespeichert wie auch abgespielt werden. Open ATV läuft problemlos.

 

Zgemma H7S V2

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